Weltraumforschung, hautnah.
Phlas geht zurück auf eines der erfolgreichsten Forschungsprogramme, die je auf der Internationalen Raumstation durchgeführt wurden. Ab 2001 leitete Prof. Dr. Gregor Morfill – Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik – Experimente zu „komplexen Plasmen" unter Mikrogravitation: eine Forschungsarbeit, die sich über mehr als zwei Jahrzehnte erstreckte und in über 100 begutachteten Fachpublikationen mündete.
Daraus folgte eine praktische Entdeckung: Kaltes Plasma, berührbar kühl, inaktiviert Bakterien innerhalb von Sekunden und fördert die Wundheilung. 2011 gründeten Morfill und seine Tochter, Biophysikerin PD Dr. Julia Zimmermann, terraplasma GmbH, um diese Wissenschaft auf die Erde zu bringen – zunächst für die professionelle Wundbehandlung.
Dieselben Eigenschaften, die kaltes Plasma für die Wundheilung so geeignet machten, machen es auch zur idealen Basis für die Hautpflege: keine Hitze, keine Chemie, nur sanfte Präzision. 2025 entstand daraus Phlas – mit patentierter Surface-Micro-Discharge-(SMD)-Technologie.
Speziell entwickelt für sensible und reaktive Haut, reduziert Phlas Unreinheiten und verfeinert Poren sowie Hautstruktur.
Das Ergebnis: Zwanzig Jahre Weltraum- und Medizinforschung, verpackt für die tägliche Anwendung.
Plasma - der vierte Aggregatzustand.
01 FEST
- Teilchen sind dicht gepackt in einer festen Struktur.
- Feste Form und festes Volumen.
02 FLÜSSIG
- Teilchen liegen dicht beieinander, können sich aber bewegen und fließen.
- Festes Volumen, nimmt die Form des Behälters an.
03 GASFÖRMIG
- Teilchen sind weit voneinander entfernt und bewegen sich frei in alle Richtungen.
- Keine feste Form oder festes Volumen
04 PLASMA
- Teilchen sind ionisiert, mit freien Elektronen und hoher Energie.
- Leitet elektrischen Strom und reagiert auf Magnetfelder.
WAS IST KALTES PLASMA?
Heißes Plasma
- Heiße Plasmen sind vollständig ionisiert.
- Alle Atome sind in Elektronen und Ionen aufgespalten.
Kaltes Plasma
- Kalte Plasmen sind nur teilweise ionisiert.
- Nur eines von einer Milliarde Atomen wird in ein Elektron und ein Ion aufgespalten.
Für die Plasma-Nerds unter Euch.
Bei der Kaltplasma-Ionisation wird ein starkes elektrisches Feld auf die Luft angewendet, ohne sie dabei spürbar zu erhitzen. Dadurch werden Elektronen aus den Luftmolekülen gelöst – es entstehen geladene Teilchen (Ionen und Elektronen), während die Luft selbst nahezu Raumtemperatur behält.
Diese freien Elektronen treffen auf Sauerstoff-, Stickstoff- und Wassermoleküle in der Luft und setzen dabei eine kleine Kettenreaktion in Gang: Es bilden sich reaktive Teilchen wie Ozon, atomarer Sauerstoff, Hydroxylradikale, Wasserstoffperoxid, Stickstoffmonoxid und andere natürliche Verbindungen.
Da Elektronen viel leichter sind als Ionen, nehmen sie die Energie des elektrischen Feldes auf und erhitzen sich – während das Gas selbst kühl bleibt. Genau das macht kaltes Plasma so besonders: energiereich genug, um zu wirken, aber sanft genug, um die Haut zu pflegen.
Plasma ≠ Plasma.
Jedoch sind nicht alle Plasmen gleich – und genau hier liegt die eigentliche Herausforderung. Ob reaktive Teilchen wie Stickstoffmonoxid oder Wasserstoffperoxid schädlich oder förderlich wirken, entscheidet allein die Dosis: Zu viel wirkt toxisch, zu wenig zeigt keine Wirkung.
Nur im richtigen Bereich wirken die Teilchen wie ein sanfter Weckruf für die Zelle – sie regen Durchblutung, Zellbewegung und körpereigene Reparaturprozesse an.
Genau diese Balance zu finden, war der Kern jahrelanger Forschung bei der Entwicklung von Phlas. Denn nur die richtige Plasmadosis aktiviert den zelleigenen Schutzmechanismus Nrf2 – das interne Reparatur- und Abwehrprogramm der Haut – ohne sie zu reizen oder zu schädigen.
Das Ergebnis: Eine Technologie, die exakt die Dosis liefert, die die Haut zur Regeneration anregt – fordernd genug, um einen Trainingsreiz zu setzen, aber sanft genug, um sie nicht zu belasten.
Was steckt hinter der SMD-Technologie?
Phlas basiert auf der patentierten SMD-Technologie von terraplasma zur Erzeugung von kaltem Plasma. Die Phlas SMD-Kaltplasmaquellewurde eigens für unreine, empfindliche und zu Akne neigende Haut entwickelt.
Anders als bei klassischen Plasmageräten entsteht das Plasmabei SMD nicht als Funke, der durch die Luft auf die Haut überspringt, sondern als hauchdünne, gleichmäßige Schicht direkt auf der Geräteoberfläche. Das machtdie Anwendung besonders sanft und zuverlässig:
- Maximale Sicherheit: Deine Haut wird nie Teil des Stromkreises – für ein beruhigendes Anwendungsgefühl.
- Gleichmäßige Wirkung: Das Plasma verteilt sich gleichmäßig über die gesamte Fläche, ganz ohne punktuelle Überreizung.
- Sanfte Pflege: Die wirksamen Inhaltsstoffe werden gleichmäßig an die Haut abgegeben – für ein rundum ausgewogenes Ergebnis.
- Angenehme Anwendung: Da das Plasma bei niedriger Leistung entsteht, bleibt die Behandlung mild und schonend, ganz ohne Hitze- oder Spannungsspitzen.
Genau deshalb setzt sich SMD als Technologie der Wahlbei modernen Kaltplasma-Anwendungen für die Haut durch – ob zur Unterstützungeines klaren Hautbilds, zur Beruhigung gereizter Haut oder zum Schutz dernatürlichen Hautbarriere. Uniformität und Hautfreundlichkeit stehen dabei im Mittelpunkt.