FAQ

Alles, was Du schon immer über Phlas und kaltes Plasma wissen wolltest.

Kaltplasma

Was ist Kaltplasma?

Kaltes Plasma ist ein teilweise ionisiertes Gas bei nahezu Raumtemperatur, das anti-mikrobiell wirkt und aufgrund seiner reaktiven Sauerstoff- und Stickstoffspezies in unterschiedlichen Bereichen Anwendung findet.

Kaltes Plasma ist eine etablierte Technologie und wird unter anderem seit Jahren in der professionellen Hautpflege, der Medizin und der Hygiene eingesetzt.

Gibt es klinische Daten zu Kaltplasma?

Ja, Kaltplasma wurde umfassend wissenschaftlich und klinisch untersucht sowie publiziert.
Phlas selbst wurde am unabhängigen Testinstitut Dermatest im Rahmen einer achtwöchigen klinischen Anwenderstudie geprüft (Studiennummer ST-AT-2024-00233). Das Ergebnis: die Auszeichnung „sehr gut“ für Hautverträglichkeit. Zusätzlich wurde eine Verbesserung des Porenindexes um 27,79 % dokumentiert.

Auch am Universitätsklinikum Regensburg wurde Phlas intensiv untersucht. In Tests an primären eukaryotischen Hautzellen bestätigten sich sowohl Sicherheit als auch Verträglichkeit. Innerhalb des definierten Anwendungsfensters wurden keinerlei negative Effekte festgestellt.

So verbindet Phlas innovative Technologie mit wissenschaftlich belegter Qualität – für maximale Sicherheit und Vertrauen.

Wie heiß ist Kaltplasma?

Kaltes Plasma hat Raumtemperatur (22 °C–30 °C).

Unsere Kaltplasma-Technologie ist dermatologisch getestet und für die Anwendung auf der menschlichen Haut im Endverbraucherbereich vollständig sicher.

Ist kaltes Plasma dasselbe wie Blutplasma?

Nein. Blutplasma ist der flüssige Bestandteil des Blutes, der Zellen, Nährstoffe, Hormone und Abfallstoffe im Körper transportiert.

Kaltes Plasma hingegen ist ein teilweise ionisiertes Gas, das Substanzen, wie z.B. reaktive Sauerstoff- und Stickstoffspezies erzeugt, die der natürlichen Immunantwort des menschlichen Körpers auf Infektionen ähneln.

Produkt und Anwendung

Für wen ist Phlas geeignet?

Phlas ist speziell für sensible, unreine, gerötete und anspruchsvolle Haut entwickelt worden und eignet sich besonders für zu Akne neigende Haut sowie für Haut mit Rosazea-Neigung oder Neigung zu perioraler Dermatitis.

Wie oft soll Phlas angewendet werden?

Phlas sollte ein- bis zweimal täglich (morgens und abends nach der Reinigung) für 60 Sekunden angewendet werden - abhängig vom individuellen Hautbedürfnis und dem jeweiligen Hautzustand. Für besonders empfindliche oder gereizte Haut empfiehlt es sich, mit einer Anwendung pro Tag zu beginnen und die Häufigkeit bei guter Verträglichkeit langsam zu steigern. Bitte beachte die Anwendungshinweise im User Manual und passe die Nutzung bei Bedarf an die Reaktion deiner Haut an.

Kann ich Phlas auch in der Schwangerschaft und Stillzeit verwenden?

Während der Schwangerschaft sollte die Anwendung des Phlas nur nach Rücksprache mit einem Arzt/einer Ärztin oder einem Dermatologen/einer Dermatologin erfolgen. Bitte hole vor der Verwendung eine medizinische Einschätzung ein.

Gibt es Studien oder dermatologische Tests, die die Wirksamkeit von Phlas bestätigen?

Ja, Phlas wurde von dem unabhängigen Prüfinstitut Dermatest in einer Anwendungsstudie klinisch getestet und mit dem 5 Sterne Siegel als „sehr gut“ bewertet. Zudem bestätigen Untersuchungen am Uniklinikum Regensburg die Wirkung des Phlas.

Fließt bei der Anwendung des Phlas Strom durch meine Haut?

Nein, bei der Anwendung von Phlas fließt kein Strom durch die Haut. Das eingesetzte Kaltplasma wird kontaktlos erzeugt und entfaltet sich ausschließlich an der Hautoberfläche. Die Haut wird dabei nicht elektrisch durchströmt, sondern kommt lediglich mit den gasförmigen Bestandteilen des Plasmas in Berührung. So bleibt die Anwendung besonders sanft, sicher und gut verträglich.

Ist die Anwendung mit Phlas schmerzhaft?

Die Anwendung mit Phlas ist nicht schmerzhaft. Phlas wurde mit dem Anspruch entwickelt, maximale Sicherheit und eine hohe Hautverträglichkeit zu gewährleisten. Das eingesetzte Kaltplasma wirkt ausschließlich an der Hautoberfläche und respektiert dabei die natürliche Balance der Haut. 

Während der Anwendung nehme ich einen leichten Geruch wahr. Was ist das?

Während der Anwendung kann es zu einem leichten Geruch kommen. Dieser entsteht bei der Erzeugung des Kaltplasmas. Dabei bilden sich kurzzeitig reaktive Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen, die wahrnehmbar sein können. Der Geruch erinnert an Pool- oder Wellnessumgebungen, verschwindet schnell wieder und hat keinen Einfluss auf die Hautverträglichkeit oder Sicherheit der Anwendung.

Warum benötigt man einen Spacer?

Der Spacer ist ein zentraler Bestandteil der Anwendung mit Phlas. Er sorgt dafür, dass das Kaltplasma kontrolliert erzeugt und in einer gleichmäßigen, definierten Intensität besonders sanft an die Haut abgegeben wird. Gleichzeitig gewährleistet er den optimalen Abstand zur Haut. So gelangt das Kaltplasma gezielt an die gewünschte Stelle – präzise, sicher und hautschonend.

Wie oft sollte ich die Spacer wechseln?

Für eine hygienische Anwendung empfehlen wir, den Spacer alle drei Tage zu wechseln. In Phasen, in denen die Haut besonders empfindlich, unrein oder gestresst ist, kann auch ein täglicher Wechsel sinnvoll sein, um zusätzliche Reize zu vermeiden und die Haut optimal zu schützen.

Ebenso sollte der Spacer gewechselt werden, wenn er verschmutzt ist. 

Technologie

Welche Technologie nutzt Phlas?

Phlas nutzt die patentierte Surface Micro Discharge (SMD) Technologie, um Kaltplasma kontrolliert und präzise zu erzeugen. In Kombination mit speziell entwickelten Spacern entsteht ein klar definiertes Anwendungsumfeld, in dem das Kaltplasma gleichmäßig, verlässlich und in gleichbleibender Konzentration an der Hautoberfläche ankommt. So wird eine sichere, reproduzierbare und hautschonende Anwendung gewährleistet. 

Was ist der Unterschied zwischen DBD- und SMD-Technologie?

DBD (Dielectric Barrier Discharge) und SMD (Surface Micro Discharge) sind zwei unterschiedliche Verfahren zur Erzeugung von kaltem atmosphärischem Plasma. Sie unterscheiden sich grundlegend im technischen Aufbau, im Wirkprinzip und in der Art, wie das Plasma mit der Haut interagiert.

DBD-Technologie:
Bei der DBD-Technologie wird das Plasma direkt zwischen Elektrode und Haut gezündet. Die Haut ist dabei Teil des elektrischen Systems, sodass ein Stromfluss beziehungsweise ein elektrisches Feld durch die Haut besteht. Die Plasma-Spezies entstehen unmittelbar im Kontaktbereich auf der Hautoberfläche. Eine präzise, reproduzierbare und definierte Dosierung der erzeugten Spezies ist konstruktionsbedingt nur eingeschränkt steuerbar.

SMD-Technologie:
Bei der SMD-Technologie wird das Plasma auf einer isolierten Oberfläche erzeugt – getrennt von der Haut. Es entsteht zunächst ein Primärplasma, aus dem sekundäre Plasma-Spezies gebildet werden. Diese sekundären reaktiven Sauerstoff- und Stickstoffspezies werden lokal gebündelt und ohne elektrischen Stromfluss zur Haut geführt.

Die Technologie arbeitet gezielt mit diesen sekundären Plasma-Spezies, die biomimetisch den Molekülen nachempfunden sind, die auch im natürlichen Immunsystem bei der Abwehrreaktion gegen Mikroorganismen entstehen. Dadurch ist die Anwendung besonders kontrolliert, gut verträglich und gleichzeitig wirksam.

Zusammengefasst:
Bei DBD besteht ein direkter elektrischer Kontakt mit Stromfluss durch die Haut. SMD hingegen erzeugt sekundäre, biomimetische Plasma-Spezies getrennt vom elektrischen Feld und bringt ausschließlich diese definiert dosierten Moleküle mit der Haut in Kontakt – dies ermöglicht eine präzise Steuerung und hohe Verträglichkeit.

Ist die Technologie von Phlas mit anderen Kaltplasma-Geräten vergleichbar?

Phlas nutzt die patentierte Technologie von terraplasma, die sich grundlegend von herkömmlichen Kaltplasma-Geräten unterscheidet. Viele klassische Systeme arbeiten mit sogenanntem DBD-Plasma (Dielectric Barrier Discharge). Dabei wird elektrischer Strom direkt durch die Haut geleitet, während die Plasma-Spezies als Nebenprodukt entstehen.
Phlas setzt hingegen auf die fortschrittliche SMD-Technologie (Surface Micro Discharge). Hier wird das Plasmagas in der Umgebungsluft erzeugt, die aktiven Moleküle werden gezielt im Spacer gebündelt – und ausschließlich diese Gasmoleküle, ganz ohne elektrischen Strom, kommen mit der Haut in Berührung.

Dieser technologische Ansatz ermöglicht eine besonders schonende und zugleich präzise Abgabe der Kaltplasma-Moleküle direkt am gewünschten Hautareal.

Warum ist Phlas deutlich günstiger als vergleichbare professionelle Geräte?

Die SMD-Kaltplasma-Technologie wurde ursprünglich für den medizinischen Einsatz entwickelt. Medizinprodukte unterliegen sehr strengen regulatorischen Anforderungen, umfangreichen Zulassungsverfahren und hohen Dokumentationspflichten – dies wiederspiegelt sich entsprechend im Preis.

Unser Ziel war es, diese innovative SMD-Technologie auch für den privaten Endanwender zugänglich zu machen. Durch eine gezielt kostenoptimierte Entwicklung sowie die Konzeption und Einordnung als nicht-medizinisches Hausgerät konnten wir die regulatorischen Aufwände deutlich reduzieren und den Preis entsprechend attraktiver gestalten – ohne Kompromisse bei Qualität, Sicherheit oder Wirksamkeit einzugehen.

Ich sehe online Plasma-Geräte für 150–250 €. Warum ist Phlas teurer als andere Kaltplasma-Geräte für Endverbraucher?

Viele der am Markt erhältlichen Geräte basieren auf der DBD-Technologie (Dielectric Barrier Discharge). Diese kann zwar ebenfalls kaltes Plasma erzeugen, bringt die Plasma-Spezies jedoch vergleichsweise weniger kontrolliert auf die Haut. Eine präzise, reproduzierbare und verlässliche Applikation lässt sich mit diesem Ansatz nur eingeschränkt sicherstellen.

Phlas hingegen verwendet die wissenschaftlich fundierte SMD-Technologie (Surface Micro Discharge). Dabei werden die produzierten Plasma-Spezies kontrolliert erzeugt und zeitlich definiert appliziert, so dass das erzeugte Plasma präzise gesteuert werden kann. Das ermöglicht eine optimal abgestimmte, effektive und zugleich besonders schonende Anwendung auf deiner Haut.
Die Entwicklung und Validierung einer solchen kontrollierten Technologie erfordert umfangreiche Forschung, technische Präzision und kontinuierliche Qualitätssicherung – auch dies spiegelt sich entsprechend im Preis wider.

Wie stellt Ihr die Produktqualität sicher?

Wir gewährleisten höchste Produktqualität durch umfassende, mehrstufige Qualitätsprüfungen. Phlas durchläuft strenge Testverfahren, darunter regelmäßige Effektivitätsprüfungen in unserem hauseigenen mikrobiologischen Labor der Klasse I.

Darüber hinaus wird jedes einzelne Gerät vor der Auslieferung individuell geprüft und getestet. So stellen wir sicher, dass Phlas unseren hohen Qualitäts-, Sicherheits- und Leistungsstandards entspricht – und die volle Leistungsfähigkeit für deine Haut zuverlässig entfalten kann.

Wo wird das Phlas entwickelt und produziert?

Phlas wurde in Deutschland entwickelt. Der Entwicklung gingen viele Jahre intensiver Forschung voraus – unter anderem an Kliniken, an renommierten Instituten wie dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, sowie im Rahmen von Experimenten auf der Internationalen Raumstation (ISS).

Für die Serienfertigung arbeiten wir mit einem Produktionspartner in Deutschland zusammen. So stellen wir höchste Qualitätsstandards, maximale Präzision und eine durchgehend kontrollierte Fertigung sicher.

Wurde das Phlas-Gerät zertifiziert?

Ja. Die Sicherheit unserer Kundinnen und Kunden hat für uns höchste Priorität.

Neben der gesetzlich vorgeschriebenen CE-Kennzeichnung verfügt Phlas zusätzlich über das SGS-Prüfsiegel im Rahmen der CB-Zertifizierung. In diesem Zusammenhang wurde das Gerät umfangreichen Sicherheitsprüfungen gemäß der internationalen Norm IEC 60335-1 unterzogen.

Diese Prüfungen bestätigen, dass Phlas die relevanten elektrischen und mechanischen Sicherheitsanforderungen erfüllt – mit dem Ziel, ein verlässlich sicheres und hochwertiges Gerät bereitzustellen.

(CE Zertifizierung, SGS Zertifizierung)

Legal

Hinweise zum Elektrogesetz und Batteriegesetz

Dieses Gerät unterliegt dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) und darf nicht über den Hausmüll entsorgt werden.
Altgeräte können bei kommunalen Sammelstellen für Elektroaltgeräte unentgeltlich abgegeben werden.

Hinweis nach Batteriegesetz (BattG):
Batterien und Akkus dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden.
Endnutzer sind gesetzlich verpflichtet, Altbatterien zurückzugeben.

Der im Gerät verbaute Akku ist nicht vom Endnutzer wechselbar.
Der Austausch darf ausschließlich durch eine Fachwerkstatt erfolgen.

Informationen zur Produktsicherheit

Phlas ist ein kosmetisches Hautpflegegerät für die Eigenanwendung.
Die Anwendung darf nur gemäß Bedienungsanleitung erfolgen.

Risiken bestehen bei unsachgemäßer Anwendung, insbesondere bei Verwendung auf verletzter Haut, ohne Spacer oder bei übermäßiger Anwendung.

Das Produkt entspricht den geltenden EU-Vorschriften und trägt die CE-Kennzeichnung.